Aktuell

20.04.2022

Mobbing am Arbeitsplatz – Was tun?

 

Niemand will mit Bauchschmerzen zur Arbeit gehen. Mit genau diesem Gefühl haben aber viele ArbeitnehmerInnen zu kämpfen, denn Mobbing am Arbeitsplatz ist ein weit verbreitetes Problem. Die Betroffenen tragen fast immer erhebliche seelische und körperliche Beschwerden davon. Die Organisationen werden durch die Ausfälle der MitarbeiterInnen finanziell erheblich belastet. Und wenn sich erst einmal herumgesprochen hat, dass Mobbing in bestimmten Betrieben und Verwaltungen an der Tagesordnung ist, leidet das Image gewaltig.

 

Mobbing am Arbeitsplatz kann grundsätzlich jeden treffen. Aktuellen Schätzungen zufolge haben ca. 60% der arbeitenden Bevölkerung schon einmal Mobbing erlebt und rund ein Viertel ist oder war schon mal selbst von Mobbing am Arbeitsplatz betroffen. Die Folgen sind in ihren Ausmaßen erschreckend.

 

Was ist Mobbing?

 

Der Begriff Mobbing kommt vom Englischen "to mob", was so viel bedeutet wie belästigen oder anpöbeln. Im deutschen Sprachgebrauch wird er seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verwendet. Im weitesten Sinn bedeutet Mobbing, andere Menschen, in der Regel ständig beziehungsweise wiederholt und regelmäßig, zu schikanieren, zu quälen und seelisch zu verletzen. Passieren kann das in der Schule, am Arbeitsplatz, im Sportverein, im Altersheim, im Gefängnis oder aber auch im Internet (Cyber-Mobbing). Die Betroffenen erleiden dabei seelische Qualen, haben oft Angst vor dem Täter und fühlen sich der Situation hilflos ausgesetzt.

 

Wie entsteht Mobbing am Arbeitsplatz?

 

Mobbing gedeiht vor allem in schlechtem Betriebsklima: Weil die Vorgesetzte es ignoriert oder sogar noch befeuert, mit öffentlichen Ermahnungen der Betroffenen etwa. Oder weil KollegInnen sich nicht hinter die Angegriffene stellen, sondern vielleicht sogar bei der Treibjagd mitmachen. Schreiten andere dagegen frühzeitig und beherzt ein, haben MobberInnen in der Regel keine Chance.

 

Menschen, die mobben, tun dies in der Regel aus persönlichen Motiven heraus. Zu den Gründen zählen beispielsweise Antipathie, Neid und Eifersucht dem Opfer gegenüber. Es können aber auch genauso gut eigene Ängste sein, die die TäterInnen dazu bringen, einen Kollegen zu mobben. Zum Beispiel die Angst vor einer Kündigung. Bei massivem Arbeitsplatzabbau steigt daher die Gefahr von Mobbing im Betrieb stark an.

 

Auch, wenn jemand neu in eine seit Jahren bestehende Gruppe hinzukommt, besteht die Gefahr, dass er/sie gemobbt wird. Ebenso können kulturelle Unterschiede zu Mobbing am Arbeitsplatz führen. Wer sich ein Büro mit jemandem teilt, dessen Angewohnheiten ihn verunsichern oder verärgern, kann seinen Unmut durch Mobbing zeigen.

 

Wie erkenne ich Mobbing am Arbeitsplatz?

 

Klassisch beginnt Mobbing am Arbeitsplatz mit sozialer Ausgrenzung. Manchmal fängt es aber auch damit an, dass böse Gerüchte über die ArbeitnehmerIn in Umlauf geraten. Ist dann noch das Betriebsklima schlecht und setzt sich der Arbeitgeber nicht für die Betroffene ein, wird die Situation schnell untragbar. Das muss allerdings nicht sein. Nicht nur die Betroffene kann sich gegen die MobberIn zur Wehr setzen. Auch KollegInnen können ein Fehlverhalten ansprechen sobald sie es bemerken und damit dem Mobbing schon frühzeitig vorbeugen.

 

Mobbing am Arbeitsplatz zu erkennen ist deshalb nicht nur für die KollegInnen der Betroffenen wichtig. Auch der Arbeitgeber beziehungsweise der/die Vorgesetze sollten ein Interesse daran haben, zu erkennen, ob am Arbeitsplatz gemobbt wird. Schließlich hat er/sie eine Fürsorgepflicht gegenüber seiner ArbeitnehmerIn.

 

Welche Folgen hat Mobbing am Arbeitsplatz?

 

Die hohe seelische Belastung, der Mobbing-Opfer ausgesetzt sind, führt oft zu psychosomatischen Erkrankungen. Häufig sind Magen- und Darmprobleme, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, depressive Verstimmungen und Angststörungen. Wird die ArbeitnehmerIn über einen längeren Zeitraum gemobbt, können sich sogar chronische Krankheiten im Bereich des Herz- und Kreislaufsystems, des Magen- und Darmtrakts sowie Atemwegserkrankungen und Hauterkrankungen einstellen.

 

Auch psychisch hat das Mobbing Auswirkungen. Häufig treten schwere Depressionen und Suchterkrankungen auf. Die Selbstmordgefährdung steigt. Etwa jede dritte von Mobbing Betroffene erkrankt längerfristig. Am Ende von Mobbing-Attacken steht oft die Kündigung oder sogar eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit.

 

Hilfe von außen holen

 

Wer am Arbeitsplatz kein Gehör findet oder auch einfach nicht weiterweiß, sollte sich professionelle Hilfe von außen holen. Wir bei fit2work beraten Sie gerne, wenn es darum geht die richtige Ansprechperson für Sie zu finden. Dabei bedienen wir uns wissenschaftlich anerkannter Methoden, um Ihre Situation adäquat zu beurteilen.

 

Die Beratung bei fit2work ist unkompliziert und kostenlos.

 

Ein Anruf an die fit2work-Hotline genügt, um innerhalb von wenigen Werktagen einen unverbindlichen Beratungstermin mit einer Case Managerin oder einem Case Manager der fit2work Personenberatung zu vereinbaren. Entweder persönlich oder online/telefonisch.

 

Alle Infos unter:

www.fit2work.at

fit2work-Hotline: 0800 500 118


09.03.2022

Mit der 100% geförderten fit2work-Betriebsberatung zur fit2work-Community: Organisationale Resilienz am 31.05.2022

Mag.a Carmen Püringer und Mag. Christian Zimmermann, MA

Die fit2work-Community lädt ergänzend zum 100% geförderten Beratungsangebot des Programms fit2work Unternehmen jeder Größe in regelmäßigen Abständen zum Netzwerken und Erfahrungsaustausch ein. Der nächste Termin am 31. Mai 2022 spricht speziell Betriebe aus Salzburg, Tirol und Vorarlberg an.

 

fit2work-Community-Veranstaltung im Mai 2022 für Salzburg, Tirol und Vorarlberg

In der fit2work-Community-Veranstaltung am 31. Mai 2022 widmen sich die Case Managerin Mag.a Carmen Püringer und der Koordinator der Betriebsberatung, Mag. Christian Zimmermann, MA dem Thema „Organisationale Resilienz“. Ziel der Veranstaltung ist es, im Austausch mit fit2work-Betrieben Ansätze und Möglichkeiten zu sichten und zu vermitteln, welche die Balance zwischen Arbeitsanforderungen und individueller Leistungsvoraussetzungen verbessern. Gleichzeitig wird damit auch das Wohlbefinden am Arbeitsplatz gestärkt und die Arbeitsfähigkeit erhalten. „Organisationale Resilienz“ hilft, die Belastungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Führungskräften systematisch zu reduzieren.

 

Die Organisationale Resilienz als Mittel zum Zweck

Carmen Püringer hält fest, dass „die Organisationale Resilienz und ihre Methoden - als Kompetenz eines Unternehmens - ein hervorragendes Mittel sein können, die Balance zwischen individuellen und organisationalen Voraussetzungen und Anforderungen zu schaffen“. Nicht zuletzt zeigt auch die ISO Norm 22316 Wege auf, „Organisationale Resilienz“ sowie deren systematische Umsetzung in Unternehmen zu ermöglichen.

 

fit2work-Community ermöglicht Erfahrungsaustausch unter Betrieben

Mit Veranstaltungen wie dieser bietet die fit2work-Community für fit2work-Beauftragte und deren Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Betrieb die Möglichkeit, mit anderen Organisationen und Betrieben Erfahrungen auszutauschen. Voneinander und miteinander praxisnah zu lernen bedeutet, Partnerschaft zu erfahren. Kollaboration durch Erfahrungsaustausch hilft, gemeinsame Herausforderungen zu bewältigen.

 

Rückfragehinweis fit2work Community Veranstaltungen:
Mag. Christian Zimmermann, MA (Koordinator Betriebsberatung Salzburg, Tirol, Vorarlberg) christian.zimmermann@west.fit2work.at

 

Rückfragehinweis fit2work Angebot:

Mag. Christian Zimmermann, MA (Koordination Betriebsberatung Salzburg, Tirol, Vorarlberg) oder unter der Hotlinenummer 0800 500 118


 

14.02.2022

Das Gefahrenpotenzial von Omikron -
Und wie Sie sich schützen können

Besprechungssituation

 

Mit Auftreten der Virusmutante Omikron kam erstmals die Hoffnung auf, dass die Pandemie möglicherweise zu einem jähen Ende kommen könnte und somit den Weg zurück zur Normalität ebnet.

 

Die Omikron-Variante unterscheidet sich wesentlich von den anderen Varianten. Zwar ist Omikron deutlich ansteckender als die zuvor auftretenden Mutanten, jedoch müssen weit weniger Patientinnen und Patienten aufgrund schwerer Verläufe im Krankenhaus behandelt werden, was letztendlich zu einer Entlastung der Intensivstationen führt.

 

Es deutet also vieles darauf hin, dass Covid-19 langsam aber sicher zu einer endemischen Infektion wird. Sowohl die Durchimpfungsraten als auch die Durchseuchung der Bevölkerung führen in den nächsten Wochen und Monaten wahrscheinlich zu einer globalen Immunität, obgleich die WHO noch keine Entwarnung gibt, weil die Möglichkeit besteht, dass weitere Mutanten auftreten.

    

Und auch wenn Omikron weit weniger bedrohlich wirkt als andere Varianten, so wird dennoch zur Vorsicht geraten. Jördis Frommhold, Chefärztin der Median-Klinik Heiligendamm, gilt als Expertin für Spätfolgen einer Erkrankung mit Covid-19. Sie warnt eindringlich davor, mögliche Spätfolgen der momentan grassierenden Variante nicht zu unterschätzen.

 

Das sogenannte Long-Covid-Syndrom kann nämlich auch Personen betreffen, die einen milden oder gar symptomfreien Verlauf haben. Die Symptome des Long-Covid-Syndroms sind vielfältig und haben oft zur Folge, dass die Arbeitsfähigkeit stark eingeschränkt oder gar nicht gegeben ist. Long-Covid-Erkrankte erholen sich in der Regel etwa drei Monate nach einer Ansteckung, aber es kann auch vorkommen, dass selbst nach sechs Monaten vereinzelt Symptome auftreten.

 

Die gute Nachricht ist, dass das Risiko für Long-Covid nach einer Durchbruchsinfektion wesentlich geringer ist. Daher ist es umso wichtiger, trotz der erwartbaren milden oder symptomfreien Verläufe geimpft zu sein. Insbesondere jüngere Menschen unterschätzen laut Frommhold das Risiko einer Infektion.

 

Sollten Sie aufgrund von Long-Covid für längere Zeit arbeitsunfähig sein, unterstützen wir Sie gerne, wenn es darum geht, den Widereinstieg in den zuletzt ausgeübten Beruf zu planen. Nach einem längeren Krankenstand von mindestens sechs Wochen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Arbeitszeit für einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten um bis zu 50% der Normalarbeitszeit zu reduzieren.

 

Bei fit2work beraten wir Sie gerne hinsichtlich der Antragsstellung und der genauen Planung Ihrer Wiedereingliederungsteilzeit.

 

Einen unverbindlichen Beratungstermin können Sie entweder über unsere Hotline unter der Nummer: 0800 500 118 oder per E-Mail vereinbaren.

 

Weitere Informationen zu fit2work finden Sie auf unserer Website: www.fit2work.at

      


 

04.08.2021

Tipps für den Wiedereinstieg (Wiedereingliederungsteilzeit)

fit2work-Beratungsituation

 

Sie planen nach einem längeren Krankenstand den Wiedereinstieg in Ihren zuletzt ausgeübten Beruf?

 

Dann könnte Ihnen die Inanspruchnahme einer Wiedereingliederungsteilzeit dabei helfen, eine schrittweise Rückkehr in den Arbeitsalltag zu gewährleisten.

 

Was müssen Sie beachten?

 

Die Planung einer Wiedereingliederungsteilzeit bedarf einer gewissen Vorlaufzeit. Im Idealfall melden Sie sich deshalb mindestens ein Monat vor Ende des Krankenstands bei fit2work um eine Erstberatung in Anspruch zu nehmen. Natürlich kann die Planung auch zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, aber um das ideale Ergebnis für Sie zu erzielen, ist eine frühzeitige Planung hilfreich.

 

Was können Sie bereits vor der Erstberatung durch fit2work erledigen?

 

Holen Sie Befunde ein und sprechen Sie bereits im Vorfeld mit Ihrer Arbeitgeberin oder Ihrem Arbeitgeber, ob eine vorübergehende Arbeitszeitverkürzung für die Zeit nach Ihrem Krankenstand möglich ist. Denn auch Arbeitgeberinnen und Arbeitergeber profitieren von der Wiedereingliederungsteilzeit, da in diesem Zeitraum nur die Kosten für die tatsächlich geleisteten Stunden anfallen und ein langfristiger Erhalt Ihrer Gesundheit gleichbedeutend mit dem langfristigen Erhalt Ihrer Arbeitsfähigkeit ist.

 

Kontaktieren Sie unsere Hotline zur Terminvereinbarung für eine Erstberatung:

Hotlinenummer 0800 500 118


 

01.07.2021

Psychologie/Psychotherapie/Psychiatrie – was ist eigentlich der Unterschied?

Und wohin wende ich mich mit meinem Anliegen?

Wohin soll ich eigentlich gehen, wenn ich psychisch stark belastet oder gar überbelastet bin? Muss ich mit psychischen Problemen zum/zur Psychiater/in, zum/zur Psychotherapeuten/in oder zum/zur Psychologen/in?

Diese Fragen lassen sich auf Anhieb nicht so leicht beantworten, wie man vielleicht meinen würde.

Zuerst einmal muss man wissen, inwiefern sich die drei Disziplinen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychologie voneinander unterscheiden.  

 

Psychiatrie: Die Psychiatrie ist eine medizinische Fachrichtung. Psychiaterinnen und Psychiater sind also immer vollausgebildete Ärztinnen und Ärzte.

In der Tiroler Landesklinik gibt es eine stationäre und eine ambulante Einheit. Im Falle einer akuten, sehr starken Belastung oder einer psychischen Erkrankung ist das die richtige Adresse.

Man kann sich auch dorthin wenden, wenn man nicht selbst betroffen ist, sondern es um einen Angehörigen oder um eine mir nahestehende Personen geht. Insbesondere dann, wenn eine Fremd- oder Selbstgefährdung im Raum steht. Im Zweifel ist es in so einem Fall grundsätzlich immer besser zu reagieren, als nicht zu reagieren.

Auf der Klinik findet in jedem Falle eine ganzheitliche Untersuchung statt. Eine vollständige psychiatrische Diagnostik setzt sich aus dem Untersuchungs-Gespräch, der körperlichen Untersuchung und aus verschiedenen, zusätzlichen Maßnahmen (z.B. Labor, apparative Verfahren, Tests) zusammen. 

Psychiaterinnen und Psychiater agieren auch außerhalb der Klinik, in eigenen Praxen.

Im Falle von psychischen Erkrankungen ist eine fachärztliche psychiatrische Abklärung eigentlich immer indiziert und zwar deshalb, weil nur Psychiaterinnen und Psychiater Medikamente verschreiben dürfen. Psychologinnen und Psychologen und Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten dürfen das nicht und sollten ihren Patientinnen und Patienten deshalb immer eine psychiatrische Abklärung empfehlen, da eine medikamentöse Behandlung im Falle von psychischen Erkrankungen und Belastungen zumindest immer in Erwägung gezogen werden sollte.

 

Psychotherapie: Psychotherapie ist ein auf wissenschaftlichen Methoden basierendes Heilverfahren. Die jahrelange Ausbildung kann von Studienabsolventinnen- und absolventen verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen absolviert werden.

Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten können, wie auch Psychiaterinnen oder Psychiater sowohl im ambulanten/stationären Bereich, als auch im niedergelassenen Bereich tätig sein.

Eine Behandlung von psychischen Erkrankungen ist in der modernen Psychiatrie nicht ohne Psychotherapie denkbar. Beide Disziplinen ergänzen sich sozusagen. 

Eine psychotherapeutische Behandlung ist in den meisten Fällen sehr engmaschig und erfolgt über einen längeren Zeitraum.

Ein Teil der Behandlungskosten im niedergelassenen Bereich wird von der Krankenkasse übernommen. Es gibt auch vollfinanzierte Angebote. Diese unterscheiden sich jedoch von Bundesland zu Bundesland und sind meist mit langen Wartezeiten verbunden.

 

Psychologie: Die Psychologie ist im Gegensatz zur Psychiatrie und zur Psychotherapie keine Behandlungsmethode, sondern eine wissenschaftliche Disziplin, die den Naturwissenschaften zugeordnet wird.

Zwar gibt es auch psychologische Beratung und Behandlung, insbesondere im klinischen Bereich, aber psychische Erkrankungen im Kontext des ICD-10 dürfen nur von Psychiaterinnen und Psychiatern, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie von Psychologinnen und Psychologen mit Zusatzqualifikation behandelt werden.

Wenn man jedoch akut belastet ist, kann eine psychologische Beratung durchaus hilfreich sein. Gerade bei Lebenskrisen, Scheidungen, Problemen bei der Kindererziehung, nur um einige Aspekte des Lebens zu nennen, die uns belasten können, kann es sein, dass eine psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung nicht zwangsläufig notwendig ist.

Es gibt kostenlose Beratungsangebote, aber auch hier gibt es wieder regionale Unterschiede. Im niedergelassenen Bereich gibt es allerdings keine Zuschüsse seitens der Krankenkassen und zwar deswegen, weil Psychologinnen und Psychologen nicht befugt sind, Krankheiten zu behandeln.

Eine Ausnahme bilden allerdings jene Psychologinnen und Psychologen, die eine Zusatzausbildung zum/zur Klinischen- und/oder Gesundheitspsychologen/in absolviert haben. Sie sind auch zur Behandlung von psychischen Erkrankungen befugt. Während klinische Psychologinnen und Psychologen bereits erkrankte Menschen behandeln, liegt der Fokus im Bereich der Gesundheitspsychologie auf der Prävention, wenn es darum geht, Krankheiten vorzubeugen. 

 

Fazit: Schon alleine die Differenzierung zwischen psychischen Belastungen und psychischen Erkrankungen ist für Laien schwierig und sollte im Zweifelsfall den Expertinnen und Experten überlassen werden.

Wir bei fit2work beraten Sie gerne, wenn es darum geht das richtige Angebot für Sie zu finden. Dabei bedienen wir uns wissenschaftlich anerkannter Methoden um Ihre Situation adäquat zu beurteilen.

Die Beratung bei fit2work ist unkompliziert und kostenlos.

Ein Anruf an der fit2work-Hotline genügt, um innerhalb von wenigen Werktagen einen unverbindlichen Beratungstermin mit einer Case Managerin oder einem Case Manager der fit2work Personenberatung zu vereinbaren. Entweder persönlich oder online/telefonisch.

 

Alle Infos unter:

www.fit2work.at

fit2work-Hotline: 0800 500 118


 

07.06.2021

Mit der Imfpung zurück zur Normalität

Beratungssituation

 

Ein Leben, wie vor der Pandemie scheint in greifbarer Nähe, denn die Impfbereitschaft in Österreich steigt und das Virus wird zurückgedrängt, auch wenn davon ausgegangen werden muss, dass Sars-Cov-2 endemisch wird. Das bedeutet, wir werden mit dem Virus leben müssen, können aber davon ausgehen, dass aufgrund der hohen Wirksamkeit der Impfstoffe die Zahl der schweren Verläufe abnehmen wird.

Ab Herbst 2021 können sogar erstmals Jugendliche ab 12 Jahren geimpft werden, vorerst jedoch nur mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer. 

Mittlerweile wurden in Österreich, mit Stand 02.06.2021 bereits 5,35 Millionen Impfdosen verabreicht, wobei 1,65 Millionen Österreicherinnen und Österreicher bereits vollständig immunisiert sind. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 18,7 Prozent.  

Auch wir bei fit2work mussten zu Beginn der Pandemie schnell auf die neue Situation reagieren und so wurde die Möglichkeit geschaffen, den fit2work-Beratungsprozess neben der Beratung vor Ort auch online in Anspruch zu nehmen.

Da dieses Angebot sehr gut angenommen wird und es nach wie vor, trotz der hohen Durchimpfungsrate noch viele Menschen gibt, die nicht vollständig immunisiert sind, bieten wir die Beratung für Sie selbstverständlich weiterhin online an.

 

Genauere Infos zum Beratungsablauf bekommen Sie von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unter der Serviceline 0800 500 118.

Sie erreichen uns von Montag bis Donnerstag im Zeitraum von 08:00-18:00 und Freitag im Zeitraum von 08:00-16:00.


 

26.04.2021

Wiedereingliederungsteilzeit als Hilfestellung für Long-Covid-Patientinnen- und Patienten

 

Schreibende Hand mit Kugelschreiber

Im Februar 2020 sind in Österreich die ersten bestätigten Covid19-Fälle aufgetreten. Zu diesem Zeitpunkt waren die Auswirkungen auf den menschlichen Organismus der damals noch weitestgehend unerforschten Krankheit unklar.

Mittlerweile gibt es jedoch eine Vielzahl an empirisch erhobenen Daten und mit der Entwicklung der Impfstoffe glücklicherweise auch die Hoffnung, die Pandemie endlich in den Griff zu bekommen.

Trotz alledem leiden im Schnitt etwa zehn bis zwanzig Prozent der Infizierten an einer Begleiterscheinung des Virus, namens Long Covid.

Dieses Syndrom wird seit Jänner 2021 als Krankheitsbild im ICD-10 beschrieben. Betroffen sein können die Atemwege, das Herz-Kreislauf-System, der Muskelapparat, das Nervensystem und der Stoffwechsel. Auftretende Symptome, nur um einige zu nennen, reichen von Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Probleme beim Atmen, Gedächtnisverlust bis hin zu chronischer Erschöpfung.

Dadurch kann die Arbeitsfähigkeit der Patientinnen und Patienten über Monate hinweg stark eingeschränkt sein.

Eine Wiedereingliederungsteilzeit kann den Betroffenen dabei helfen, die Rückkehr in den Berufsalltag zu bewältigen.

Herr S., wurde vor knapp einem Monat durch fit2work beraten. Aufgrund der vorübergehenden Arbeitszeitverkürzung, die durch die Inanspruchnahme der Wiedereingliederungsteilzeit ermöglicht wird, kann Herr S. seine Arbeit nun deutlich früher wiederaufnehmen. Davon profitieren Arbeitgeber und der Arbeitnehmer im gleichen Maße.

Wenn auch Sie von Long-Covid betroffen sind, oder aufgrund einer anderen Erkrankung über einen längeren Zeitraum im Krankenstand sind, kontaktieren Sie fit2work. Wir beraten Sie gerne zur Wiedereingliederungsteilzeit und planen mit Ihnen die Rückkehr an Ihren Arbeitsplatz.


 

11.12.2020

Interview mit einer Kundin über die Online-Beratung bei fit2work

Frau S., Sie haben sich für eine Online-Beratung bei fit2work entschieden. Warum?

 

Ich habe einen Termin bei fit2work benötigt, da das AMS eine Empfehlung bezüglich meiner körperlichen Beschwerden haben wollte. Auf Grund des Coronavirus wurde mir dann bei fit2work neben der Möglichkeit einer persönlichen Beratung auch eine telefonische oder Online-Erstberatung angeboten. Die Option einer Online-Beratung habe ich aus Corona Sicherheitsgründen gerne in Anspruch genommen. Es hat mich gefreut, dass fit2work diese Möglichkeit anbietet.

 

Wie war für Sie der erste Online-Termin bei fit2work?

 

Am Anfang war ich etwas nervös, ob ich das technisch überhaupt hinbekomme. Ich hatte vorher noch nie eine Videokonferenz. Es war aber schlussendlich ganz einfach, weil ich nur auf einen Link in meinen Mails klicken musste. Als dann die Case Managerin auf meinem Bildschirm erschien, hörte ich sie anfangs nicht. Dann hat sie mich angerufen und erklärt, was ich im Programm machen muss. Dann funktionierte es technisch sehr gut und ich konnte mich einwandfrei mit der Beraterin unterhalten und hab sie am Bildschirm auch gut sehen können. Das fand ich sehr positiv, und hat sich angefühlt wie in einem persönlichen Beratungstermin wo man sich gegenübersitzt.

 

Was fanden sie positiv an der Online-Beratung?

 

Positiv war, dass ich trotz Pandemie eine tolle Beratung bekam. Aber auch die finanziellen Kosten auf Grund des Bustickets konnte ich mir sparen, worüber ich sehr froh war, da das AMS Geld doch recht knapp ist. Und was ganz toll war: ich konnte zu Hause bei meinen Kindern bleiben und musste keinen Babysitter suchen.

 

Was waren noch Besonderheiten in der Online-Beratung?

 

Eigentlich waren nur die ersten Minuten kurz unangenehm, weil ich noch nie an einer Videokonferenz teilgenommen hatte. Aber ich habe ganz schnell gemerkt, dass es gar kein Problem für mich war, so zu kommunizieren. Ich bin froh, dass ich mich dafür entschieden habe, und sehe sehr viele Vorteile dabei. Außerdem könnte es sein, dass ich eine Videokonferenz bei meinem zukünftigen Arbeitsplatz auch mal brauchen werde. Dann kenne ich es schon und habe keine Scheu mehr in der Anwendung.