Individuelle Lösungen bei der Rückkehr in den Job
Frau L. ist eine junge Brustkrebspatientin, die vor ihrer Erkrankung Teilzeit gearbeitet hatte, da sie noch studierte. Eigentlich war das Ziel von Frau L., das Studium zügig abzuschließen, als die schwere Erkrankung dazwischen kam und ihre Pläne durchkreuzte.
Während des Krankenstandes hatte die Kundin schon frühzeitig um Rehageld angesucht, das auch bewilligt wurde. Der REHA-Geldbezug endete im November 2025. Danach sollte Frau L. wieder arbeiten gehen. Zwar wollte Frau L. sehr gerne in ihren Job zurück, machte sich aber große Sorgen, dass sie ihren Studienabschluss neben der Teilzeit-Arbeit und dem noch laufenden Genesungsprozess nicht schaffen könne. Im schlimmsten Falle würde das zur Überforderung führen und Frau L. würde damit ihre Gesundheit und ihre vollständige Genesung aufs Spiel setzen.
Planung des Wiedereinstiegs mit fit2work
Frau L. wurde mit ihren Sorgen von der Krebshilfe Niederösterreich an fit2work verwiesen, um einen möglichen Wiedereinstieg, der auf ihre Situation zugeschnitten ist, gut zu planen.
fit2work-Beraterin Sabine Caslavka informierte Frau L. ausführlich über die WIETZ und klärte mit der Kundin gemeinsam viele Möglichkeiten ab, um alles gut unter einen Hut zu bringen. Denn: es stand auch eine Kündigung des Jobs vonseiten Frau L.s im Raum, um das Studium beenden zu können.
Schließlich konnte die Beraterin gemeinsam mit der Kundin bei der ÖGK abklären, dass noch Anspruch auf Krankengeld bestand. Dies war möglich, da das Rehageld noch vor der Aussteuerung bewilligt wurde. Dies bedeutete eine große Erleichterung für Frau L., die somit noch ein wenig Zeit gewinnen konnte, um sich auf die Beendigung des Studiums zu fokussieren. Mit dem Dienstgeber konnte vereinbart werden, die WIETZ nach hinten zu schieben – somit hatte die Kundin mehr Zeit und zwischenzeitlich auch wieder mehr Kraft, um die letzten Prüfungen an der Uni zu absolvieren und das Studium dann erfolgreich abzuschließen.
Die WIETZ startet mit Februar 2026 und Frau L. konnte leistungsangepasst wieder in ihren Job zurückkehren. Neben der WIETZ hat sie noch genug Zeit für die Therapien.
Frau L. freut sich sehr über ihren Arbeitsbeginn und ist froh, dass mit der Unterstützung ihrer Beraterin abgeklärt werden konnte, dass noch Anspruch auf Krankengeld bestand. Dies gab ihr noch Zeit und Möglichkeit, endlich das Ziel des Studienabschlusses zu erreichen. Wir gratulieren zum großen Erfolg und zum gelungenen Wiedereinstieg in den Job!
Fazit: Es gibt fast immer Wege und individuelle Lösungen! Das Team von fit2work hilft ihnen, diese Wege zu finden und gemeinsam zu beschreiten!

Frau S. suchte im Februar 2025 die Hilfe von fit2work Innsbruck, nachdem sie im Vorjahr eine bipolare Episode erlebt hatte und stationär behandelt wurde. Ihr stressbelasteter Job in der Gastronomie, Konflikte an ihrem letzten Arbeitsplatz und die psychische Erkrankung führten zum Wunsch nach beruflicher Neuorientierung und psychologischer Unterstützung.
Der Weg zurück ins Berufsleben nach einer schweren Krankheit kann herausfordernd sein. Doch mit der richtigen Unterstützung und dem Willen, es zu schaffen, kann dieser Weg auch zur Erfolgsgeschichte werden. So erlebte es unsere Kundin Frau M., die durch fit2work erneut Fuß in der Arbeitswelt fasste.
Nach mehreren schweren Operationen und einem langen Genesungsprozess entschied sich Herr W., geboren 1973, im November 2023 für die Unterstützung durch fit2work. Ziel war ein behutsamer Wiedereinstieg in seinen Job als Projektleiter – konkret in Form einer

Frau L. ist Anfang dreißig und arbeitet in einer Kochschule, in der sie Kochkurse und Workshops abhält. Sie hat sehr lange Arbeitstage und verbringt fast ihre gesamte Arbeitszeit im Stehen.
Durch eine strukturierte Betreuung und praxisnaher Lösungsansätze konnte fit2work Herrn M. unterstützen seine Situation nachhaltig zu verbessern. Trotz der schwierigen Ausgangslage gewann Herr M. durch Gespräche mit seiner fit2work-Betreuerin bald wieder mehr Sicherheit in seinen Entscheidungen betreffend seiner beruflichen Situation und Zukunft.
Frau T. kommt auf Empfehlung von Bekannten in die fit2work-Beratungsstelle, nachdem sie seit 2 Monaten wegen Burnout im Krankenstand ist und von der ÖGK einen Brief bezüglich ihrer baldigen Abschreibung erhalten hat. Die Kundin ist in psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung, fühlt sich jedoch nach wie vor stark belastet und leidet unter Schlafstörungen. Eine seelische Reha wurde bereits bewilligt. Die Kundin wünscht sich nach erfolgreicher Rehabilitation einen belastungsangepassten Wiedereinstieg mit Wiedereingliederungsteilzeit (WIETZ) in ihren Job.
Immer wieder kommt es, wenn gesundheitliche Fragestellungen in Zusammenhang mit der Arbeitsfähigkeit relevant sind, zu einer professionellen wechselseitigen Zusammenarbeit zwischen Arbeitsassistenz und fit2work.
Die Pandemie hat uns weiter fest im Griff. Psychische Belastungen und körperliche Probleme sind bei vielen Klientinnen und Klienten die Folge. Umso wichtiger ist in diesen herausfordernden Zeiten eine professionelle Begleitung, wie bei fit2work.
Herr S. befindet sich in einer Ausbildung zum Dachdecker. Während seiner Arbeitszeit stürzte Herr S. durch ein Tankstellendach und brach sich dabei die rechte Schulter. Seit diesem Zeitpunkt plagen den fit2work-Kunden nicht nur Schmerzen in der rechten Schulter; der Kunde hat seit dem Unfall auch mit einer Höhenangst zu kämpfen. Nachdem sich Herr S. bei fit2work in Beratung begeben hat, wurden Strategien zur ganzheitlichen Stabilisierung seiner Gesundheit entwickelt. Im Rahmen des Basischecks wurden Empfehlungen zur psychotherapeutischen Behandlung (Traumatherapie) und zu weiterführenden Physiotherapien für die körperliche Problematik erarbeitet.
Frau H. hatte sich, bevor ihr eine Corona-Schutzimpfung zur Verfügung stand, mit dem Virus infiziert. Die Erkrankung zog einen langwierigen und schweren Verlauf nach sich, von dem sich Frau H. nur schwer erholen konnte. Die physischen und psychischen Belastungen die durch die Infektion verursacht wurden, beschreibt Frau H. als enorm. Als Glücksfall empfand sie im Rehabilitationszentrum Hochegg vom Beratungsangebot fit2work erfahren zu haben und nahm über die fit2work-Hotline einen ersten Kontakt auf.
Frau H. suchte die fit2work Beratungsstelle auf ärztliche Empfehlung, kurz vor Ende ihrer Elternkarenzzeit auf, nachdem ihr eine feuchte AMD - regenerative Makuladegeneration - diagnostiziert worden war. Diese ist unheilbar und führt langsam zu schrittweiser Erblindung.
Frau K. war es aus Ressourcenmangel nicht möglich, eine Einzeltherapie zu besuchen. Als Überbrückungsalternative wurde Frau K. im Rahmen ihrer fit2work-Beratung ein Besuch einer Online-Gruppentherapie mit dem Behandlungsschwerpunkt Selbstwert ermöglicht. Obwohl Frau K. noch keine Erfahrungen mit Gruppentherapien hatte, fühlte sich die fit2work-Kundin in den Gruppensitzungen gut aufgehoben. Besonders der Onlinekontakt hat Frau K. viele Vorteile gebracht: „Ich finde der Onlinekontakt hatte in der Hinsicht Vorteile, weil man viel flexibler sein konnte was die Zeit angeht, und man war in der gewohnten heimischen Umgebung, wodurch man sich vielleicht von Anfang an schon entspannter gefühlt hat (war zumindest bei mir so). Ich konnte mich leicht den anderen gegenüber öffnen, und fühlte mich abgeholt, da die anderen Personen in der Gruppe mit ähnlichen Problemen wie ich zu kämpfen hatten, bzw. konnte man sich gut in die jeweils anderen Gruppenmitglieder hineinfühlen.” 
