Berufliche Neuorientierung mit fit2work nach psychischer Erkrankung
Frau S. suchte im Februar 2025 die Hilfe von fit2work Innsbruck, nachdem sie im Vorjahr eine bipolare Episode erlebt hatte und stationär behandelt wurde. Ihr stressbelasteter Job in der Gastronomie, Konflikte an ihrem letzten Arbeitsplatz und die psychische Erkrankung führten zum Wunsch nach beruflicher Neuorientierung und psychologischer Unterstützung.
In der Erstberatung erarbeitete Frau S. gemeinsam mit ihrer Beraterin einen maßgeschneiderten Plan für ihre berufliche und psychosoziale Weiterentwicklung. Die psychologische Evaluation diagnostizierte eine bipolare affektive Störung und die Empfehlung lautete, in Teilzeit ohne Schichtarbeit zu arbeiten, um für die Kundin eine gesunde Work-Life-Balance zu schaffen. Eine kontinuierliche fachärztliche Betreuung und regelmäßige Psychotherapie waren weiterhin essenziell für die psychische Stabilisierung.
Im Case Management legte die Klientin klare Ziele fest, die ihre beruflichen Perspektiven und psychische Gesundheit verbessern sollten:
- Fachärztliche Betreuung und Psychotherapie: Regelmäßige Medikamente und Entlastungsgespräche waren notwendig.
- Berufliche Neuorientierung: Frau S. startete die Camino-Maßnahme in Innsbruck, um neue berufliche Möglichkeiten zu erkunden. Der Beginn der Maßnahme war für den 14. April 2025 geplant, gefolgt von einer psychosozialen Rehabilitationsmaßnahme.
Im Juli 2025 gab Frau S. fit2work ein positives Feedback. Die Camino-Maßnahme half ihr, verschiedene berufliche Perspektiven zu entwickeln, und sie entschied sich für die Ausbildung zur Reisebüroassistentin. Ein kontinuierlicher Kurs soll im Januar 2026 beginnen. Alternativ zieht sie eine Stelle in einem Reisebüro in Betracht, die sie mit einer berufsbegleitenden Ausbildung verbinden kann.
Die enge Zusammenarbeit zwischen der Kundin, der fachärztlichen Betreuung, dem fit2work-Case-Management und der Camino-Maßnahme bildete eine optimale Grundlage für eine weiterhin positive Entwikcklung. Diese Kombination aus psychologischer Unterstützung, fachärztlicher Begleitung und maßgeschneiderten beruflichen Maßnahmen stärkte das Selbstvertrauen und die Stabilität von Frau S.
Auch im Bereich der Rückfallprophylaxe wurde Frau S. eine zweite psychosoziale Rehabilitationsmaßnahme empfohlen, um ihre langfristige psychische Gesundheit zu sichern.

Der Weg zurück ins Berufsleben nach einer schweren Krankheit kann herausfordernd sein. Doch mit der richtigen Unterstützung und dem Willen, es zu schaffen, kann dieser Weg auch zur Erfolgsgeschichte werden. So erlebte es unsere Kundin Frau M., die durch fit2work erneut Fuß in der Arbeitswelt fasste.
Nach mehreren schweren Operationen und einem langen Genesungsprozess entschied sich Herr W., geboren 1973, im November 2023 für die Unterstützung durch fit2work. Ziel war ein behutsamer Wiedereinstieg in seinen Job als Projektleiter – konkret in Form einer

Frau L. ist Anfang dreißig und arbeitet in einer Kochschule, in der sie Kochkurse und Workshops abhält. Sie hat sehr lange Arbeitstage und verbringt fast ihre gesamte Arbeitszeit im Stehen.
Durch eine strukturierte Betreuung und praxisnaher Lösungsansätze konnte fit2work Herrn M. unterstützen seine Situation nachhaltig zu verbessern. Trotz der schwierigen Ausgangslage gewann Herr M. durch Gespräche mit seiner fit2work-Betreuerin bald wieder mehr Sicherheit in seinen Entscheidungen betreffend seiner beruflichen Situation und Zukunft.
Frau T. kommt auf Empfehlung von Bekannten in die fit2work-Beratungsstelle, nachdem sie seit 2 Monaten wegen Burnout im Krankenstand ist und von der ÖGK einen Brief bezüglich ihrer baldigen Abschreibung erhalten hat. Die Kundin ist in psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung, fühlt sich jedoch nach wie vor stark belastet und leidet unter Schlafstörungen. Eine seelische Reha wurde bereits bewilligt. Die Kundin wünscht sich nach erfolgreicher Rehabilitation einen belastungsangepassten Wiedereinstieg mit Wiedereingliederungsteilzeit (WIETZ) in ihren Job.
Immer wieder kommt es, wenn gesundheitliche Fragestellungen in Zusammenhang mit der Arbeitsfähigkeit relevant sind, zu einer professionellen wechselseitigen Zusammenarbeit zwischen Arbeitsassistenz und fit2work.
Die Pandemie hat uns weiter fest im Griff. Psychische Belastungen und körperliche Probleme sind bei vielen Klientinnen und Klienten die Folge. Umso wichtiger ist in diesen herausfordernden Zeiten eine professionelle Begleitung, wie bei fit2work.
Herr S. befindet sich in einer Ausbildung zum Dachdecker. Während seiner Arbeitszeit stürzte Herr S. durch ein Tankstellendach und brach sich dabei die rechte Schulter. Seit diesem Zeitpunkt plagen den fit2work-Kunden nicht nur Schmerzen in der rechten Schulter; der Kunde hat seit dem Unfall auch mit einer Höhenangst zu kämpfen. Nachdem sich Herr S. bei fit2work in Beratung begeben hat, wurden Strategien zur ganzheitlichen Stabilisierung seiner Gesundheit entwickelt. Im Rahmen des Basischecks wurden Empfehlungen zur psychotherapeutischen Behandlung (Traumatherapie) und zu weiterführenden Physiotherapien für die körperliche Problematik erarbeitet.
Frau H. hatte sich, bevor ihr eine Corona-Schutzimpfung zur Verfügung stand, mit dem Virus infiziert. Die Erkrankung zog einen langwierigen und schweren Verlauf nach sich, von dem sich Frau H. nur schwer erholen konnte. Die physischen und psychischen Belastungen die durch die Infektion verursacht wurden, beschreibt Frau H. als enorm. Als Glücksfall empfand sie im Rehabilitationszentrum Hochegg vom Beratungsangebot fit2work erfahren zu haben und nahm über die fit2work-Hotline einen ersten Kontakt auf.
Frau H. suchte die fit2work Beratungsstelle auf ärztliche Empfehlung, kurz vor Ende ihrer Elternkarenzzeit auf, nachdem ihr eine feuchte AMD - regenerative Makuladegeneration - diagnostiziert worden war. Diese ist unheilbar und führt langsam zu schrittweiser Erblindung.
Frau K. war es aus Ressourcenmangel nicht möglich, eine Einzeltherapie zu besuchen. Als Überbrückungsalternative wurde Frau K. im Rahmen ihrer fit2work-Beratung ein Besuch einer Online-Gruppentherapie mit dem Behandlungsschwerpunkt Selbstwert ermöglicht. Obwohl Frau K. noch keine Erfahrungen mit Gruppentherapien hatte, fühlte sich die fit2work-Kundin in den Gruppensitzungen gut aufgehoben. Besonders der Onlinekontakt hat Frau K. viele Vorteile gebracht: „Ich finde der Onlinekontakt hatte in der Hinsicht Vorteile, weil man viel flexibler sein konnte was die Zeit angeht, und man war in der gewohnten heimischen Umgebung, wodurch man sich vielleicht von Anfang an schon entspannter gefühlt hat (war zumindest bei mir so). Ich konnte mich leicht den anderen gegenüber öffnen, und fühlte mich abgeholt, da die anderen Personen in der Gruppe mit ähnlichen Problemen wie ich zu kämpfen hatten, bzw. konnte man sich gut in die jeweils anderen Gruppenmitglieder hineinfühlen.” 
