Fragen und Antworten
fit2work ist ein Angebot von der österreichischen Regierung.
Das Angebot steht im Gesetz.
Das Gesetz heißt Arbeit-und-Gesundheit-Gesetz.
Die Abkürzung für das Gesetz ist: AGG.
Partner-Betriebe machen die Beratungen von fit2work.
Die Partner arbeiten dabei mit vielen Stellen zusammen.
Die Aufsicht über alle Partner hat das Sozial·ministerium-Service.
Die Abkürzung für das Sozial·ministerium-Service ist: SMS.
Die Beratungen von fit2work gibt es in allen Bundes·ländern.
Was ist fit2work? fit2work ist eine Beratung für Firmen. Die Beratung kostet nichts. Sie hilft, dass Mitarbeitende gesund und fit bleiben.
Wobei hilft fit2work? fit2work gibt einfache Informationen und Tipps:
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Damit Mitarbeitende nicht lange krank sind.
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Damit sie nicht zu früh in Pension gehen müssen.
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Damit es keine Kündigung wegen Krankheit gibt.
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Damit alle gut arbeiten können.
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Damit Arbeits-Abläufe besser funktionieren.
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Bei der Rückkehr in die Arbeit nach Krankheit.
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Bei der Teilzeit nach der Wiedereingliederung.
Zusätzlich gibt es BGM-Orientierung: Das ist ein extra Angebot von fit2work für Firmen. Es ist auch kostenlos. Darin gibt es:
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Veranstaltungen mit Infos zur Gesundheit in Firmen.
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Tipps, wie man gut mit dem Thema Gesundheit starten kann.
Nein.
Die Betriebs-Beratung von fit2work gibt es in ganz Österreich.
Also in allen Bundes·ländern.
Müssen sie dann zu fit2work gehen?
Manche Menschen bekommen einen Brief von der Gesundheits·kasse.
In dem Brief steht:
fit2work hilft Menschen mit gesundheitlichen Problemen.
Der Brief ist eine Einladung.
Menschen mit einer Einladung müssen aber nicht zu fit2work gehen.
Jeder kann zu fit2work kommen.
Aber niemand muss zu fit2work kommen.
Vielleicht kommen Sie zu fit2work.
Dort bekommen Sie eine Beratung.
Über die Beratung wissen nur Sie etwas.
Und Ihr Berater bei fit2work.
Niemand sonst erfährt etwas von der Beratung.
Auch nicht Ihr Betrieb.
eine österreichische Staats·bürger·schaft haben?
Nein.
Menschen ohne österreichische Staats·bürger·schaft
können auch zur Beratung von fit2work kommen:
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Wenn sie in Österreich angestellt sind.
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Wenn sie in Österreich selbst·ständig arbeiten.
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Wenn sie in Österreich beim AMS arbeits·los gemeldet sind.
Nein.
Die Beraterinnen und Berater von fit2work wollen helfen:
Sie hören sich die Probleme von den Menschen genau an.
Sie schlagen eine Lösung vor.
Dann können die Menschen aber selbst entscheiden.
fit2work hilft Menschen mit gesundheitlichen Problemen:
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Damit sie leichter einen neuen Arbeits·platz bekommen.
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Damit sie sich auf einen neuen Arbeits·platz
vor·bereiten können.
Dann müssen die Menschen aber zum AMS gehen.
Das AMS kann einen neuen Arbeits·platz finden.
AMS ist die Abkürzung für: Arbeits·markt-Service.
Das AMS vermittelt Arbeit.
Das AMS hilft Menschen ohne Arbeit.
Alle Menschen in Österreich sollen eine Arbeit haben.
Menschen ohne Arbeit haben deswegen ein Recht auf Hilfe.
Dafür gibt es das AMS.
Das AMS hilft Menschen:
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Damit sie eine Lehr·stelle finden.
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Damit sie einen Arbeits·platz finden.
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Damit sie einen Kurs bekommen.
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Damit sie Beratung bekommen.
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Damit sie Arbeits·losen-Geld bekommen.
Das ist Geld für Menschen ohne Arbeit.
Kann fit2work auch diesen Menschen helfen?
Manche Menschen arbeiten selbst·ständig.
Sie sind nicht bei einem Betrieb angestellt.
Sie arbeiten allein.
Sie haben keine Mit·arbeiter und Mit·arbeiterinnen.
Die Personen-Beratung von fit2work kann diesen Menschen helfen.
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Wenn sie krank sind.
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Wenn sie in ihrem Beruf nicht mehr arbeiten können.
Zum Beispiel:
Eine Frau arbeitet selbst·ständig als Masseurin.
Sie wird krank.
Kann fit2work ihr helfen?
Masseurin ist ein Beruf.
Man spricht es so aus: Massörin.
Eine Masseurin massiert andere Menschen.
Die Masseurin arbeitet selbst·ständig.
Sie ist nicht bei einem Betrieb angestellt.
Sie arbeitet allein.
Sie hat keine Mit·arbeiter und Mit·arbeiterinnen.
Die Masseurin wird krank.
Sie kann deshalb nicht mehr arbeiten.
Die Personen-Beratung von fit2work kann der Masseurin helfen.
fit2work bietet Beratung für alle Betriebe an.
Für Betriebe mit Mit·arbeitern und Mit·arbeiterinnen.
Für Betriebe ohne Mit·arbeiter oder Mit·arbeiterinnen.
Viele Betriebe haben keine Mit·arbeiter und Mit·arbeiterinnen.
Solche Betriebe heißen: Ein-Personen-Unternehmen.
Die Abkürzung dafür ist: EPU.
Die Personen-Beratung von fit2work hilft den EPU.
Für alle Betriebe ist die Beratung kosten·los.
Viele Betriebe sind klein.
Sie haben wenige Mit·arbeiter und Mit·arbeiterinnen.
Die Betriebs-Beratung von fit2work hilft diesen Betrieben.
Betriebe bekommen Beratung von fit2work.
Die Beratung ist vertraulich.
Das bedeutet:
Die Berater und Beraterinnen erzählen niemandem
etwas von der Beratung.
Sie erzählen auch niemandem etwas über die Betriebe.
Die Beratung von fit2work hilft den Betrieben.
Zum Beispiel:
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Damit die Mit·arbeiter und Mit·arbeiterinnen
gesund bleiben. -
Damit die Mit·arbeiter und Mit·arbeiterinnen
besser arbeiten können. -
Damit es im Betrieb wenige Kranken·stände gibt.
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Damit kranke Mit·arbeiter und Mit·arbeiterinnen
nicht ihren Arbeits·platz verlieren. -
Damit Mit·arbeiter und Mit·arbeiterinnen
nicht früher in Pension gehen.
Damit sparen die Betriebe auch Geld.
Ein Betrieb will eine Beratung von fit2work.
Dafür muss sich der Betrieb bei fit2work anmelden.
Dieser Link führt zur Anmeldung:
Link zum Anmelde-Formular
Das Formular gibt es nur in schwerer Sprache.
fit2work braucht viele Informationen über den Betrieb.
Dazu gibt es von fit2work eine Liste mit vielen Fragen.
Der Betrieb muss die Fragen be·antworten.
Das nennt man Basis-Check.
Man spricht es so aus: Basis Tschek.
Manche Betriebe sind groß.
Sie haben mehr als 50 Mit·arbeiter und Mit·arbeiterinnen.
Bei den großen Betrieben macht die AUVA den Basis-Check.
AUVA ist die Abkürzung für: Allgemeine Unfall-Versicherungs·anstalt.
AUVA spricht man so aus: A U Fau A.
Die AUVA ist eine Versicherung.
Arbeit·nehmer und Arbeit·nehmerinnen haben
einen Schutz bei der Arbeit.
Die Unfall-Versicherung hilft ihnen:
Wenn sie sich bei der Arbeit verletzen.
Wenn sie von der Arbeit krank werden.
Der Betrieb muss selbst mit·machen bei der Beratung.
Die Chefs müssen ein·verstanden sein mit der Beratung.
Es muss genug Zeit geben für die Beratung.
Und genug Raum.
Einige Mit·arbeiter und Mit·arbeiterinnen müssen
bei der Beratung mit·arbeiten.
Sie haben eigene Auf·gaben.
Alle Mit·arbeiter und Mit·arbeiterinnen sollen
Fragen be·antworten.
Nur so wird die Beratung gut.
fit2work will heraus·finden:
Was braucht der Betrieb.
Was brauchen die Mit·arbeiter und Mit·arbeiterinnen.
Der Betrieb muss die Mit·arbeiter und Mit·arbeiterinnen
gut informieren.
Dann wird die Beratung erfolg·reich.
Ein Betrieb hat einen kranken Mit·arbeiter.
Der Mit·arbeiter ist lange im Kranken·stand.
Der Betrieb möchte den Mit·arbeiter nicht verlieren.
Kann fit2work dem Betrieb helfen?
Ja.
fit2work kann dem Betrieb helfen.
Und fit2work kann dem Mit·arbeiter helfen.
Der Mit·arbeiter muss dafür mindestens 3 Monate lang
bei dem Betrieb angestellt sein.
Und er muss dafür mindestens 6 Wochen lang
im Kranken·stand sein.
Dann kann sich der Mit·arbeiter mit dem Chef etwas ausmachen.
Damit der Mit·arbeiter eine kürzere Arbeits·zeit hat.
Damit er trotzdem genug Geld bekommt.
Der Mit·arbeiter und der Chef schreiben dafür einen Plan.
Der Plan heißt in schwerer Sprache:
Wieder-Eingliederungs-Plan.
Der Plan ist dafür da:
Damit der Mit·arbeiter wieder arbeiten kann.
Damit die Arbeit nicht zu anstrengend für ihn ist.
Damit der Mit·arbeiter eine kürzere Arbeits·zeit hat.
Damit der Mit·arbeiter trotzdem genug Geld bekommt.
Der Mit·arbeiter soll zu fit2work kommen.
fit2work hilft bei dem Plan.
Ein Betrieb möchte die Arbeits·plätze anpassen.
Die Arbeits·plätze sollen gut für die Gesundheit
von den Mit·arbeitern und Mit·arbeiterinnen sein.
Gibt es dafür Förderungen?
Diese Frage ist schwer.
Es gibt verschiedene Förderungen.
Man muss sich jeden Fall genau ansehen.
Der Betrieb soll zur Beratung von fit2work kommen.
Die Berater und Beraterinnen von fit2work kennen sich aus.
Sie können dem Betrieb helfen.
Förderungen sind Geld.
Zum Beispiel:
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Vom Staat
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Oder von einem Bundes·land.
Das Geld ist für eine bestimmte Sache.
Ein Betrieb hat einen Mit·arbeiter.
Der Mit·arbeiter ist oft im Kranken·stand.
Er wirkt müde und erschöpft.
Der Mit·arbeiter redet aber nicht mit seinem Chef darüber.
Was kann der Chef tun?
Die Berater und Beraterinnen von fit2work können
dem Mit·arbeiter helfen.
Der Mit·arbeiter muss aber selbst Hilfe wollen.
Er kann frei·willig zur Personen-Beratung von fit2work gehen.
Nur dann kann fit2work dem Mit·arbeiter helfen.
fit2work kann auch dem Betrieb helfen.
Die Beraterinnen und Berater untersuchen den Betrieb.
Sie wollen wissen:
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Können die Mit·arbeiter und Mit·arbeiterinnen
leicht krank werden. -
Wie geht der Betrieb mit kranken Mit·arbeitern
und Mit·arbeiterinnen um.
Dann überlegen die Berater und Beraterinnen
mit dem Betrieb gemeinsam.
Was kann der Betrieb machen:
Damit die Mit·arbeiter und Mit·arbeiterinnen
nach einer Krankheit wieder gut arbeiten können.



